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Patenschaften PDF 

PROCEDI vermittelt Patenschaften an Familien aus den Lomas de Santa Faz. Diesen Familien ist es aufgrund ihrer Armut nicht möglich den Lebensunterhalt und die Schulbildung ihrer Kinder zu finanzieren. In Guatemala, wie in vielen Entwicklungsländern ist es deshalb üblich, dass viele Kinder selbst arbeiten gehen müssen, um ihre Familie mit zu ernähren. Dadurch wird ihnen die Chance genommen eine Schule zu besuchen.  Eine Patenschaft wird stellvertretend an ein Kind aus der Familie vergeben. Jedoch profitiert die gesamte Familie von der Unterstützung. Patenschaften werden von Einzelpersonen, Familien und kleinen Gruppen (z.B. Mitarbeitergruppen) übernommen. Diese überweisen monatlich 32 € an die Familienhilfe in Köln, die das Geld für die Patenschaften verwaltet. Vor Ort in Guatemala werden die Patenkinder von PROCEDI betreut. Der monatliche Beitrag beträgt je nach Wechselkurs 300 Quetzales. Von diesem Geld erhält jede Familie einmal im Monat ein Lebensmittelpaket. Dieses umfasst Grundnahrungsmittel wie Reis, Bohnen und Nudeln und beinhaltet darüber hinaus Drogerieartikel, wie Seife, Zahnpasta und Klopapier. Zudem bekommt jedes Patenkind zweimal im Jahr neue Kleidung, wie Hosen, T-Shirts, Pullis und Schuhe.  Jedes schulpflichtige Patenkind erhält ein vom Evangelischen Jugendwerk finanziertes Stipendium und ist somit zum Schulbesuch verpflichtet. Ein Sozialarbeiter führt in regelmäßigen Abständen Gespräche mit den Familien der Patenkinder über ihre Situation und ihren Erfolg in der Schule. 2003 betreute PROCEDI ca. 67 Patenkinder und deren Familien.